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geschäftshaus limmatplatz

Neue alte Strukturen

Das Gebäude 'Markthalle Limmatplatz' wurde 1934 von Adolf Facchinetti realisiert und ist im Inventar der kunst- und kulturhistorischen Schutzobjekte der Stadt Zürich verzeichnet. In der Formensprache der klassischen Moderne sind die Fensterbänder, die auffällig gerundete Gebäudeecke und die zwei vertikalen Treppentürme prägnant ausformuliert. Von aussen unsichtbar zwischen zwei Wohnhäusern, fand in den 30er-Jahren die erste gedeckte Markthalle der Stadt Zürich ihren Platz. In den 80er-Jahren wurde der Zwischenbau im Hof um drei Geschosse aufgestockt und komplett zu Büroflächen umgewandelt.

Nach 40 Jahren der intensiven Nutzung sollte die Liegenschaft einerseits aktuellen Bedürfnissen der Bürowelt angepasst werden und andererseits mussten die Erschliessung sowie die gesamte Gebäudetechnik erneuert werden.

Dank gezielten Eingriffen für neue Liftanlagen und neue Nasszellen konnte die Gebäudestruktur im Altbau erhalten und gestärkt werden. Die Sanierung der Fassade und die Wiederherstellung des ehemaligen Vordachs am Limmatplatz lassen das Gebäude nun wieder in neuem Glanz erstrahlen. Im Zwischenbau ermöglichte der Rückbau auf den Rohbau die Erstellung einer zeitgemässen Fassade und flexibler Bürogrundrisse.

Mit dem Einbau des neuen Alnatura-Flagshipstores erhält das Gebäude auch wieder eine der ursprünglichen Bedeutung der Markthalle gerecht werdende öffentliche Nutzung im Erdgeschoss.

Revitalisierung Limmatplatz 4/6, Zürich
Eigentümerschaft: Migros-Genossenschafts-Bund
Termine: 2018–2021
Kosten: 25.0 Mio.
Leistungsumfang: Projektierung, Kostenerfassung, Planung, gestalterische Leitung, Ausführung mit Halter AG Renovationen

Situationsplan

Erdgeschoss

1. Obergeschoss

Schnitt

Foto 1: Migros-Genossenschafts-Bund
Fotos 2–6: Markus Holenstein